LÜDI SWISS

Projektjahre:

2023

Ort:

Flawil, Kanton St. Gallen

Ausgeführte Arbeiten:

Risikobeurteilung Explosionsschutz für eine chemische Anlage

Ausgangslage

Die LÜDI SWISS AG, ein Unternehmen in Flawil (St. Gallen), ist spezialisiert auf die Entwicklung von hochpräzisen und individuellen Produkten aus Metall. Aufgrund eines geplanten Standortwechsels und den damit verbundenen baulichen Anpassungen zog die Bauleitung die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Suva bei. Diese kam zum Schluss, dass diverse Rohre einer chemischen Anlage für die Metallfertigung nicht den Sicherheitsanforderungen entsprächen und darum
der Bereich rund um die Rohre als «Ex-Zone» gekennzeichnet werden müsse. Ex-Zonen zeichnen Areale mit besonders hohem Risiko für Explosionen aus. Für derartige Zonen gelten strenge Vorgaben, was in der Regel hohe Folgekosten für Unternehmen nach sich zieht. Im Fall von LÜDI SWISS hätten die erforderlichen Investitionen sogar die Produktion einer ganzen Artikelgruppe in Frage gestellt – obwohl LÜDI SWISS weltweit grösster Hersteller in diesem Segment ist. Ein externer Sicherheitsbeauftragter, der bereits längere Zeit für LÜDI SWISS tätig ist, empfahl darum, CSF Wunderle beizuziehen, um eine Zweitmeinung einzuholen.

Ausführung

Der Fall landete bei Angelo Jankovic, Spezialist für Explosionsschutz und Gefahrstoffe, Chemikalienexperte und Gefahrgutbeauftragter ADR/RID bei CSF Wunderle. «Bei einer Kennzeichnung als Ex-Zone, wie es die Suva verlangte, hätten über die Rohre hinaus auch die elektronischen Installationen erneuert, Gassensoren nachgerüstet und vieles mehr angepasst werden müssen», erklärt Angelo Jankovic. «Wir haben uns darum den Fall angesehen und alles in einer eigenen Risikobeurteilung überprüft. In unserem abschliessenden Bericht konnten wir nachweisen, dass die Rohre bei der besagten chemischen Anlage dem internationalen Regelwerk entsprechen und sich darum auch eine Kennzeichnung als Ex-Zone erübrigt», so Jankovic. «Nach vielen Diskussionen konnten wir schlussendlich auch die Suva von der Richtigkeit unserer Risikobeurteilung überzeugen».

Resultat

Dank der externen Überprüfung durch CSF Wunderle blieben LÜDI SWISS teure Folgekosten aufgrund einer möglichen Kennzeichnung als Ex-Zone erspart. «Auch wenn es eine grosse Herausforderung war und hier und da nervenaufreibend, so war es doch ein sehr spannendes und definitiv kein alltägliches Projekt», so Jankovic abschliessend. Und LÜDI SWISS kann sich weiter voll und ganz auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren – die präzise Metallverarbeitung auf höchstem Niveau.

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